Freitag, 8. März 2019

1770

Was gibt es schöneres als früh den Delfinen so nah zu sein und den Tag mit Kängurus in unmittelbarer Nähe ausklingen zu lassen. In 1770 hatten wir nun nochmal die Chance Eastern Grey Kängurus zu füttern und auch zu streicheln.


Dafür mußten wir nicht in einer Zeitmaschine ins Jahr 1770 reisen, 


sondern 200km weiter nach Norden reisen. Da nach unserem Bilderbuch-Vormittag ein paar Regenwolken aufzogen,


verfuhren wir wieder nach unserer alten



Himmelblau


Devise.



Um uns scheinbar schon mal ein bißchen auf 1770 vorzubereiten, fehlte ab und auch immer mal ein Stück befestigte Straße...kein Highway, aber vergleichbar mit einer Bundesstraße...auf der wir laut Vermieterbedingungen eigentlich gar nicht fahren dürften (und somit gar nicht zum Ziel kommen würden).



1770 heißt seit dem Jahr 1970 das Dorf hier (früher Round Hill) zu Ehren von Thomas Cook, der hier im Jahr 1770 in Australien anlandete und die Küsten Australiens kartografierte.


Außer dem Denkmal gibt es hier nicht soviel zu sehen,



weswegen wir auch nur für eine Nacht zwischenstoppten.
Hauptgrund für den Zwischenstopp waren die unzähligen Känguruhs und Wallabies,



 die sich hier zu Hause fühlen



Es sind alles aufgenommene Jungtiere, deren Eltern im Straßenverkehr umgekommen sind (und das sind ziemlich viele, wie man am Straßenrand sehen kann) und umsorgt werden.



JJ fühlte sich auf dem Gelände wie zuhause.



Er hatte sich in der Zeit schon so an die Tiere gewöhnt.



Es machte ihm dann auch nichts mehr aus, wenn er mal in Kaka getreten ist.



Und auch für Coco war das jetzt alles schnell normal.



Anfangs knabberte sie die Süßkartoffeln zwar lieber selbst,



aber nachdem sie bei Jean sah wie das funktionierte,



fütterte



und streichelte sie ohne Berührungsängste.



Sie kann zwar noch nicht sprechen, aber macht uns jetzt trotzdem schon deutlich wenn sie irgendein Tier sieht. 



Und so hatten wir unsere wahre Freude mit Tier und Mensch.



Die Doing-Doings waren sehr zutraulich und haben sich die Süßkartoffeln schmecken lassen. Dann haben wir noch Karla und Nora aus Paderborn kennengelernt, die JJ auch auf Anhieb sehr mochte (weil sie deutsch sprachen;-) und er ihnen alles mögliche erzählen konnte.



Wir blieben über Nacht an diesem schönen Fleckchen,



Der Blick über 1770 den tropischen Wald und sodann das Meer war einfach zu schön. Je später es wurde,



umso mehr Tiere zeigten sich - Geckos, Truthähne, Kängurus sowieso und die riesigen Aga-Kröten, eine riesige Grille



und natürlich jede Menge Moskitos. Die waren so aufdringlich, sodass wir dann doch mal nach dem Bushmen im Supermarkt schauen wollten.
Zum Abendbrot gab es heute mal Reis, Hühnchen mit asiatischer Soße. JJ hatte so einen Kohldampf, dass er eine ganze Tüte Reis alleine gegessen hat. Ein bisschen hat er dann noch für seine Schwester übrig gelassen.
In der Nacht kam ein ordentlicher Regenschauer runter,



sodass alle Türen inkl. Kofferraumklappe leider zu bleiben mußten.



Die Luft zum Schlafen war dann zwar nicht mehr so toll, aber als ein nasses Bett.
Am nächsten Morgen folgte dem Sonnenschein ein weiterer Regenschauer



und dann war wieder das tollste Wetter. Nachdem wir nochmal die Kängurus gestreichelt und beobachtet haben,



zogen wir weiter ins nächste Tierabenteuer.