Dienstag, 12. März 2019

Blauer Ninja am Whitehaven Beach

Am Abend in Airlie Beach angekommen,



suchten wir unseren Campingplatz auf,



der wie die meisten hier sehr gut ausgestattet ist und sehr sauber und gepflegt. BBQ-Stellen, Duschen/WCs, Küche, Pool,



Spielplatz, Minigolf etc.



Da wir jetzt jeden Tag woanders übernachtet haben (aufgrund der Distanz zwischen Brisbane und Cairns und der wenigen Tage, die uns noch verbleiben), machten wir hier mal länger Stopp.



Was hier sehr angenehm ist, dass wir einfach die lauen Sommerabende genießen konnten, ohne das uns die Mozzies auffressen. Hier haben wir uns einfach mal wieder treiben lassen - Minigolf spielen, planschen im Pool und dann mal ab ins Städtchen. Da der Beach hier nicht so praktisch ist (weil immer die Gefahr von giftigen Würfel-Quallen besteht), hat man unmittelbar am Strand



und Hafen



eine tolle Lagune angelegt



Hier tummelt sich dann auch jung und alt, groß und klein.



Und durch die riesigen Sonnensegel kann man es hier lange ausgehalten.



JJ konnte etwas schwimmen und tauchen üben. Und Coco, die kleine Wasserratte, hat sich sowieso über alles und jeden gefreut. Danach war sie so ausgepowert, dass sie am Mittagstisch




eingeschlafen ist. Und da unser blauer Ninja auch immer noch seine Portion Mittagsschlaf braucht, reichte die kurze Heimfahrt für einen ausgiebigen Power-Nap



und wir konnten etwas ungestört noch ein paar schöne Fotos



von Airlie Beach (das einzige Gebäude, woran sich Rudi nach 18 Jahren noch erinnern konnte)



und der tollen Umgebung



schießen ohne das jemand fragt: Warum halten wir hier? Was machen wir hier? Sind wir am Ziel?



Und pünktlich zur nachmittäglichen Vogelfütterung



waren wir wieder am Campingplatz



und alle Vögel sind wieder wach



und hauen ab, wenn Mama Jenny kommt.



Naja, nicht ganz, sie flattern eine Runde im Kreis und kommen nach 2 min wieder zurück zur Futterstelle.



Aber eigentlich bleibt hier niemand vor Ort, um sich Airlie Beach anzuschauen sondern um die Whitsunday Inseln mit dem Whitehaven Beach zu sehen.


Dazu mußten wir allerdings das Wetter gut abpassen (denn in den letzten 30 Tagen, hatte es hier jeden Tag geregnet - Regenzeit eben) und ein Schiff entern.



Und wie das so ist bei uns Glückskindern, sollte am heutigen Tage alles Gute zusammenkommen.



Mit der Providence ging es raus aufs Meer in kleiner



illustrer



Runde.



JJ durfte sogleich das Steuer übernehmen, aber nach nicht mal 5 min war ihm Segeln zu langweilig  (ganz der Papa) 



und die Hände taten weh vom Steuer halten. Also wurde es Zeit für etwas Action



und dazu mußte der blaue Ninja natürlich erstmal in seinen Anzug schlüpfen



und seine Ausrüstung anlegen.



Es war der erste Mal schnorcheln angesagt und das gleich im offenen Meer. Als Nichtschwimmer muß man dazu schon ziemlich mutig sein.



Und er war es von der ersten Minute an, ließ sich gar nichts anmerken, kletterte mutig mit ins Beiboot



und schwamm mit Papa



um Fische und Korallen zum Greifen nah zu beobachten.



Nachdem die Jungs die Fischschwärme geortet hatten,



war Frauentausch


und Jenny durfte sich versuchen.


Am Ende waren wieder alle wohlbehalten und vollständig an Bord...es war also scheinbar kein hungriger weißer Hai in der Nähe. Dafür war der weißeste Strand aller Strände ganz nah.



Mit einer kurzen Wanderung über Whitsunday Island



bei der es handtellergroße Spinnen zu entdecken gab



(die meisten Touris und Guides laufen natürlich mit Scheuklappen durch die Natur und haben keinen Blick nach rechts oder links übrig)



und wer ganz genau hinschaute, konnte auch sehen wie sich die Äste bewegten (Stabheuschrecke).




Aber das war eben für die meisten zweitrangig und für eine spannende Dschungelwanderung waren wir eben gar nicht ausgerüstet



und so zog es auch uns zu Aussichtspunkt



und dem Whitehaven Beach itsself.



Aber für den weißen Strand, die Farben



und den Augenblick hatten die Kids so rein gar nichts übrig. Und wir fragten uns, ob der alte Baustumpf für den sich niemand interessierte, dort extra als Fotomotiv hingebracht wurde oder ob er hier auf natürliche Art seine letzte Ruhestätte fand. Die Kinder wollten lieber im Wasser planschen.


Aber auch da lauerten die Gefahren der Tiefe, die es für uns erstmal zu entdecken galt. Neben unserem Spielplatz schwamm ein Riffhai



zusammen mit ein Rochen



und plötzlich war das Spielzeug nicht mehr interessant und die Stunde Zeit am Strand war viel zu kurz. Die Guides (auch von den ganzen anderen Touren) hatten für sowas so rein gar kein Interesse (wahrscheinlich zu normal für sie) und die Touris ringsum, wußten offenbar gar nicht, was sich so alles zwischen Sand und Wasseroberfläche abspielt. Jedenfalls hatte von unserem Boot niemand auch nur irgendein Tier gesehen😱


Schade eigentlich, daß das 1.000ste Insta-Pic wichtiger und interessanter ist als die ganze Natur ringsum. Geschafft


- zurück aufs Boot


segelten wir


dem Sonnenuntergang entgegen


und ließen beim Abendspaziergang


die Erlebnisse des Tages


stolz Revue passieren.