Eines der Highlights, wenn man die Ostküste Australiens bereist ist Fraser Island. Für die größte Sandinsel der Welt brauchen wir ein anderes Gefährt mit mehr Bodenfreiheit und Vierrad-Antrieb.
Dieses haben wir uns in Rainbow Beach mit den nötigen Utensilien wie Zelt, Isomatte und Kühlbox ausgeliehen. So packten wir noch die Kindersitze und Matratze aus unserem Campervan in den Jeep
und zogen also mit den wichtigsten Dingen für zwei Tage und eine Nacht los.Die Fahrt zur Fähre war schon recht sandig und erst einmal gewöhnungsbedürftig.
Ein kleiner Vorgeschmack, was uns so erwartet. Während wir auf die Fähre warteten, war unser kleiner
Vogelschreck ordentlich beschäftigt.
Nur die Pelikane konnte er nicht aufscheuchen, weil zuviel Wasser...
Die Überfahrt
dauert nur knapp 10min.,
was gerade so ausreicht,
um den Kapitän ordentlich zu begrüßen.
Auf der Insel angekommen
hielten wir nun Ausschau nach Dingos, sahen aber erstmal nur Quallen die den Strand bzw. die Fahrbahn säumten.
Der Vermieter hat uns die wichtigsten Verhaltensregeln für den Umgang mit Dingos (wilde Tiere!) erklärt, wenn ein Dingo auf uns zukommt. Nicht wegrennen (wird als Jagdspiel verstanden), nicht versuchen zu füttern oder zu streicheln. Eigentlich alles klar.
Aber leider wurde erst wieder in der vergangenen Woche eine Frau mit ihrer 9-jährigen Tochter gebissen. Warum? Weil sie dem Dingo erst für ein Foto viel zu nah kamen und dann vor Angst weggerannt sind, statt sich dominant hinzustellen. Es ist wohl zum Glück nichts Schlimmeres passiert, aber kleine Kinder allein, können wohl gern gesehene Beute sein für die Hungerhaken.
Noch bevor wir Dilli Village - gibt ein paar winzige Orte auf der Insel mit insgesamt 200 Einwohnern für die Betreuung von ein paar Touris, die auf keinen Komfort verzichten möchten und mit Monster-Truck bussen über die Insel geschunkelt werden und im Hotel übernachten)
erreichten, sahen wir den ersten Dingo, welcher offensichtlich auf Futtersuche war. Der Strand war so breit, das mindestens 10 Autos nebeneinander hätten fahren können, was zu Flutzeiten ganz anders aussieht, so dass es unerläßlich ist, sich an die Gezeiten zu halten. Unser Zeitfenster für Fahrten am Strand am 1. Tag war von 10-17Uhr. Am Strand ist Tempo 80 erlaubt und möglich, im Inland der Insel dagegen ist max. 20 möglich.
Hält man sich nicht an die Gezeiten, braucht man für 80-100km Weg entsprechend 5x solange. Wir schafften es aber entspannt bis ins 60km entfernte Happy Valley
erreichten, sahen wir den ersten Dingo, welcher offensichtlich auf Futtersuche war. Der Strand war so breit, das mindestens 10 Autos nebeneinander hätten fahren können, was zu Flutzeiten ganz anders aussieht, so dass es unerläßlich ist, sich an die Gezeiten zu halten. Unser Zeitfenster für Fahrten am Strand am 1. Tag war von 10-17Uhr. Am Strand ist Tempo 80 erlaubt und möglich, im Inland der Insel dagegen ist max. 20 möglich.
Hält man sich nicht an die Gezeiten, braucht man für 80-100km Weg entsprechend 5x solange. Wir schafften es aber entspannt bis ins 60km entfernte Happy Valley
um dort einen kleinen Mittagssnack zu essen.
Danach gab es einen Strandabschnitt der von größeren Felsen geprägt war.
Die Fahrt darüber war mehr als holprig
und nur im Schneckentempo möglich.
Erlaubt waren allerdings auch 20km/h...wer sich traut. Man wurde ordentlich durchgeschüttelt und als Lied fiel uns "Eine Seefahrt die ist lustig...." ein.
Damit auch keine lange Weile bei so 80km Strandfahrt aufkommt, mußte man auch die Flugzeuge im Blick behalten, mit denen man sich den Strand teilt
sowie die unzähligen Dünenbremshügel, über die man bei Tempo 80 auch ziemlich abheben kann.
sowie die unzähligen Dünenbremshügel, über die man bei Tempo 80 auch ziemlich abheben kann.
Weiter nordwärts auf der Insel mündet Eli Creek ins Meer.
Ein Süßwasserfluss, der sich zum Baden eignet
und durch seine sanfte Strömung prima zum Planschen für groß
und klein eignet - nein, es gibt noch keine Krokodile soweit südwärts🐊
JJ nutzte die Gelegenheit, um das Bodyboard einzuweihen
und unsere Wasserratte Coco quieckste im Wasser vor Freude
mit der Schwimmnudel. Im Gegensatz zu Jean, der selbst bei 30 Grad schnell bibbert, ist Coco gar nicht aus dem Wasser rauszubekommen.
Ein Süßwasserfluss, der sich zum Baden eignet
und durch seine sanfte Strömung prima zum Planschen für groß
und klein eignet - nein, es gibt noch keine Krokodile soweit südwärts🐊
JJ nutzte die Gelegenheit, um das Bodyboard einzuweihen
und unsere Wasserratte Coco quieckste im Wasser vor Freude
mit der Schwimmnudel. Im Gegensatz zu Jean, der selbst bei 30 Grad schnell bibbert, ist Coco gar nicht aus dem Wasser rauszubekommen.
Und während wir zum nächsten Stopp aufbrechen wollten, kam ein weiterer Dingo dahergelaufen,
um am Bach zu trinken und zu schauen, um die Menschen was zu Essen haben liegen lassen. Man wurde allerdings mehrfach darauf hingewiesen, dass man nur im Auto essen und seinen Müll mitnehmen soll, damit die Tiere, egal ob Dingo, Möwen, Warane etc. nicht verlernen, ihrem natürlichen Instinkt zu folgen und selbst auf Futtersuche zu gehen. Leider ein Problem vielerorten.
Aufgrund der Gezeiten konnten wir nicht ganz solange im Fluss verweilen, da wir ansonst in Dünen unser Zelt hätten aufschlagen müssen. Es gibt zwei umzäunte Campgrounds auf der Insel, in die keine Dingos gelangen können. Das war uns mit zwei kleinen Beutetieren, dann doch etwas lieber uns sicherer.
Und somit ging es noch ein paar km weiter zum Maheno Shipwreck.
Ein Sänitätsschiff, welches vor ca. 85 Jahren während eines Zyklons auf Grund lief. Ein paar Überbleibsel aus dem Inneren, z.B. Sessel, Schiffsglocke, Türen und Waschbecken konnten wir schon im Happy Valley in der Bar bestaunen. An dieser Stelle bot es sich an auch mal auszusteigen und Bilder zu machen.
Die Kulisse war malerisch - das Wrack, der gelbe Sand, das Meer mit seinen riesigen Wellen und der blaue Himmel mit den Schäfchenwolken. Und siehe da, noch ein Dingo.
Wir hielten uns natürlich an die Regeln und Rudi nahm JJ zur Sicherheit auf den Arm, denn er hatte den Leckerbissen schon wahrgenommen.
Allerdings zog der Dingo vorüber und unser Hobbyfotograf konnte noch ein "picture of the day" von Papa und Dingo machen.
um am Bach zu trinken und zu schauen, um die Menschen was zu Essen haben liegen lassen. Man wurde allerdings mehrfach darauf hingewiesen, dass man nur im Auto essen und seinen Müll mitnehmen soll, damit die Tiere, egal ob Dingo, Möwen, Warane etc. nicht verlernen, ihrem natürlichen Instinkt zu folgen und selbst auf Futtersuche zu gehen. Leider ein Problem vielerorten.
Aufgrund der Gezeiten konnten wir nicht ganz solange im Fluss verweilen, da wir ansonst in Dünen unser Zelt hätten aufschlagen müssen. Es gibt zwei umzäunte Campgrounds auf der Insel, in die keine Dingos gelangen können. Das war uns mit zwei kleinen Beutetieren, dann doch etwas lieber uns sicherer.
Und somit ging es noch ein paar km weiter zum Maheno Shipwreck.
Ein Sänitätsschiff, welches vor ca. 85 Jahren während eines Zyklons auf Grund lief. Ein paar Überbleibsel aus dem Inneren, z.B. Sessel, Schiffsglocke, Türen und Waschbecken konnten wir schon im Happy Valley in der Bar bestaunen. An dieser Stelle bot es sich an auch mal auszusteigen und Bilder zu machen.
Die Kulisse war malerisch - das Wrack, der gelbe Sand, das Meer mit seinen riesigen Wellen und der blaue Himmel mit den Schäfchenwolken. Und siehe da, noch ein Dingo.
Wir hielten uns natürlich an die Regeln und Rudi nahm JJ zur Sicherheit auf den Arm, denn er hatte den Leckerbissen schon wahrgenommen.
Allerdings zog der Dingo vorüber und unser Hobbyfotograf konnte noch ein "picture of the day" von Papa und Dingo machen.
Ein kleines Stück weiter gab es noch The Pinnacles zu sehen,
die wir allerdings eher als Wendemarke nutzten aufgrund der fortgeschrittenen Zeit, denn letztlich mußten wir wieder ca. 40km zurück
und noch 20km landeinwärts in den Regenwald.
Ca. 2h Zeit, also genug damit Jenny mal die praktische Offroad-Prüfung ablegen kann.
Am Strand war noch alles entspannt,
aber den Steinabschnitt fand die Rallye-Fahrerin gar nicht mehr spaßig.
Aber alle anderen hatten ihren Spaß und wir sind gut im Regenwald angekommen.
Dort entschieden wir allerdings spontan das Zelt nicht aufzubauen, denn im Regenwald regnet es oft und wenn nicht, dann tropft es trotzdem überall. So schliefen wir lieber zu viert im Auto und spannten das Moskitonetz über die offene Heckklappe auf.
Wir waren auch hier nicht alleine. Es gab sowohl reisende Rentner, als auch Familien mit Kindern. Und Coco war in dieser Nacht nicht die Jüngste auf dem Campground. Zum Abendessen gab es nach langem mal wieder JJ's Lieblingsessen. Ist halt im Regenwald auch einfach und schnell zubereitet. Denn wer möchte schon vor Nachtanbruch und beim Kochen und Dinnieren von den Mosquitos geärgert werden? Denn obwohl uns jeder Reiseführer empfiehlt unbedingt Bushmen mitzunehmen, sind wir bislang hart geblieben und haben auf die Chemie verzichtet.
die wir allerdings eher als Wendemarke nutzten aufgrund der fortgeschrittenen Zeit, denn letztlich mußten wir wieder ca. 40km zurück
und noch 20km landeinwärts in den Regenwald.
Ca. 2h Zeit, also genug damit Jenny mal die praktische Offroad-Prüfung ablegen kann.
Am Strand war noch alles entspannt,
aber den Steinabschnitt fand die Rallye-Fahrerin gar nicht mehr spaßig.
Aber alle anderen hatten ihren Spaß und wir sind gut im Regenwald angekommen.
Dort entschieden wir allerdings spontan das Zelt nicht aufzubauen, denn im Regenwald regnet es oft und wenn nicht, dann tropft es trotzdem überall. So schliefen wir lieber zu viert im Auto und spannten das Moskitonetz über die offene Heckklappe auf.
Wir waren auch hier nicht alleine. Es gab sowohl reisende Rentner, als auch Familien mit Kindern. Und Coco war in dieser Nacht nicht die Jüngste auf dem Campground. Zum Abendessen gab es nach langem mal wieder JJ's Lieblingsessen. Ist halt im Regenwald auch einfach und schnell zubereitet. Denn wer möchte schon vor Nachtanbruch und beim Kochen und Dinnieren von den Mosquitos geärgert werden? Denn obwohl uns jeder Reiseführer empfiehlt unbedingt Bushmen mitzunehmen, sind wir bislang hart geblieben und haben auf die Chemie verzichtet.
Gestärkt und mit vielen Eindrücken im Kopf legten wir uns dann nach dem Sonnenuntergang ins Auto. Es brauchte etwas bis jeder so halbwegs die richtige Position hatte,
aber letztlich war es ja nur eine Nacht. Die kann allerdings ganz schön lang sein, wenn im dichten Regenwald so gegen 7 das Licht ausgeknippst wird und es dann aber so richtig dunkel ist. Abgeschieden in der Wildnis, kein Empfang, kein Internet. Man hört es knistern, rascheln, glucksen und tropfen...keine Ahnung - sodann auch leicht regnen, dann etwas mehr und irgendwann wird man von den zwitschernden Vögeln geweckt.
Licht kommt eher weniger durch die Baumkronen.
Fazit - es ist eine interessante Erfahrung, aber manche Abenteuer braucht man nicht unbedingt jede Nacht👻
aber letztlich war es ja nur eine Nacht. Die kann allerdings ganz schön lang sein, wenn im dichten Regenwald so gegen 7 das Licht ausgeknippst wird und es dann aber so richtig dunkel ist. Abgeschieden in der Wildnis, kein Empfang, kein Internet. Man hört es knistern, rascheln, glucksen und tropfen...keine Ahnung - sodann auch leicht regnen, dann etwas mehr und irgendwann wird man von den zwitschernden Vögeln geweckt.
Licht kommt eher weniger durch die Baumkronen.
Fazit - es ist eine interessante Erfahrung, aber manche Abenteuer braucht man nicht unbedingt jede Nacht👻
Da die Mossies uns auch zum Frühstück recht schnell wiederfanden,
beeilten wir uns, um schnell aufzubrechen und die in unserer Karte aufgezeigten Seen anzusteuern.
beeilten wir uns, um schnell aufzubrechen und die in unserer Karte aufgezeigten Seen anzusteuern.
Die Fahrt dahin war wieder spaßig. "Eine Sandfahrt die ist lustig", eine Sandfahrt die ist...
Muss man schon mal erlebt haben, so eine Fahrt im 4WD.
Da war er nun der Lake McKenzie...einer der schönsten und klarsten Seen der Insel.
Muss man schon mal erlebt haben, so eine Fahrt im 4WD.
Da war er nun der Lake McKenzie...einer der schönsten und klarsten Seen der Insel.
Bei Sonnenschein mit Sicherheit noch viel schöner, als bei leichtem Regen. Wir hielten uns hier aufgrund der Wetterlage nicht lange auf und hofften am nächsten Lake Birrabeen die Sonne wieder über uns zu haben. An der nächsten Kreuzung, und davon gibt es auf der Insel nicht allzuviele, zeigte der Wegweiser 26,3 km bis zum Ziel, was bei den Straßenverhältnissen und dem Tempo dann auch schon mal 2h Autofahrt bedeuten kann. Da es noch früh am Tag war entschieden wir uns für die Hoppeltour, doch nach einigen km kam leider eine Straßensperre "road closed". Eine Umleitung gab es nicht, also alles wieder zurück und ab an die Küste. Der Regen wurde weniger, also machten wir uns nochmal auf zum Eli Creek über die sandigen speed bumps und die steinige Piste. Und auch wenn es weiterhin nieselte, gingen wir im Fluss baden, was bei 27 Grad trotzdem sehr angenehm ist. Auch ohne Sonne und mit etwas mehr Zeit als am Vortag ausgestattet hatten wir unseren Spaß. Nass ist nass 😂
Auf dem Rückweg zur Fähre konnten wir ein tolles Farbenspiel im Meer und Himmel beobachten.
Die Sonne strahlte immer mal durch die weißen und grauen Wolken. Das Meer glitzerte wieder türkis und der Sand wirkte golden.
Die knapp 80km am Strand waren keinesfalls langweilig. Und als wir mit der Fähre nach Rainbow Beach wieder übersetzten, herrschte auch wieder Sonnenschein.
Dann hieß es nur noch Autotausch
Die Sonne strahlte immer mal durch die weißen und grauen Wolken. Das Meer glitzerte wieder türkis und der Sand wirkte golden.
Die knapp 80km am Strand waren keinesfalls langweilig. Und als wir mit der Fähre nach Rainbow Beach wieder übersetzten, herrschte auch wieder Sonnenschein.
Dann hieß es nur noch Autotausch
und Gepäck umladen
und dann gab es zum Abschluss des Tages
für jeden
noch einen wunderschönen Ausklang
auf dem "Sun-Deck".
Wir fuhren am Abend noch einen Ort weiter und auf der Fahrt mischte sich noch ein Gewitter in den Sonnenuntergangshimmel...ein Schauspiel, welches wir so noch nie gesehen hatten und leider auch nicht auf Bild bannen konnten.
und dann gab es zum Abschluss des Tages
für jeden
noch einen wunderschönen Ausklang
auf dem "Sun-Deck".
Wir fuhren am Abend noch einen Ort weiter und auf der Fahrt mischte sich noch ein Gewitter in den Sonnenuntergangshimmel...ein Schauspiel, welches wir so noch nie gesehen hatten und leider auch nicht auf Bild bannen konnten.




































