Sonntag, 17. März 2019

Wally

Vom Paronella Park war es nur noch ein Katzensprung zu unserer Endstation Cairns.
Zwei Tage verblieben uns noch und die Entscheidung, was wir in diesem Erkunden wollen viel alles andere als leicht. Aufgrund von Rudis früheren Erlebnissen am Äußeren Great Barrier Reef, wollte er uns diese am liebsten nochmal zeigen bevor das in den nächsten 20 Jahren vielleicht gänzlich seinen Glanz verliert. Da Jean und Jaenein (oder wie heißt die Frau gleich - wirklich, es brauchte 3 Anläufe von der Crew ihren Namen richtig zu schreiben) 


nun Schnorchel-erprobt waren, trauten wir uns 



auf einem Katamaran



weit nach draußen



zu einem Ponton am Moore-Reef. 


Der Seegang auf der Hinfahrt war eigentlich eher schwach, aber unser Ninja mußte lernen, wie wichtig ein ordentliches Frühstück und ausgiebiger Schlaf sein kann.



Jedenfalls wurde er ziemlich schnell blass um die Nase und hatte nicht mal mehr Appetit auf Eis oder Lutscher. Aber nach einem ausgiebigen Nickerchen, ging es dann wieder, ohne in die Tüte schauen zu müssen.



Coco hingegen war bei bester Laune



und unterhielt die Besatzung ringsum.



Am Riff angekommen nutzte Jenny gleich die Zeit für ihren ersten Tauchgang ins Meer...



und was sollen wir sagen, sie war hellauf begeistert.



Bisher war Schnorcheln für sie eher wie Skifahren😶 also mehr Kampf und Krampf denn Erlebnis.


Aber als Wally zu ihr kam,



in echt und blau türkis wie das Meer selbst, sah sie auf einmal durch eine rosa Brille. Ein Fisch, der fast so groß ist wie Jean und handzahm.



Und dann auch noch mit diesem Fisch zu schwimmen, ihn zu streicheln und in die Augen zu schauen war so atemberaubend. *SalzwasserPipiindenAugen*
Wally ist die Maori Brasse hier am Riff, die scheinbar gern unter Leuten ist.


Auch Coco bekam sie durch das Schaufenster zu Gesicht,



wie auch sonst sehr viel der Unterwasserwelt auf dem Ponton.



Und immer wenn sie die Mama im Wasser entdeckte, juchzte und winkte sie freudig.


Jean war während des Tauchgangs wieder von den Toten auferstanden und nach einer kleinen Stärkung am Buffet hieß es direkt rein in den Ninja-Anzug



und ab in die (zum Glück lauwarme)Tiefen des Ozeanes.



 Und für jemanden, der noch nicht richtig schwimme und selten zuvor geschnorchelt ist, war das doppelt aufregend.



Und deswegen ist JJ erst mit der Mama



eine Runde schnorcheln gegangen und sahen dabei auch eine Riesenschildkröte



 und danach noch eine Runde



 mit dem Papa.



und Wally immer mitten drin.



Solche Momente werden wir so schnell wohl nicht wieder erleben.
Für Coco war leider kein Anzug übrig außer mit den Beinen mal kurz im Wasser planschen, war nicht mehr Abkühlung möglich, aufgrund der Quallengefahr eben. Man hat also schon viele Möglichkeiten mit Babys und Kleinkindern, man muss sich nur trauen. Aber auch so gab es genug zu beobachten und erleben.



Rudi unternahm dann noch eine Schnorchelsafari mit Guide ins offene Meer,



sah einen Riffhai und mehrere Nemos und war dann nach 90min wieder froh, etwas anderes als Salzwasser trinken zu können.


 Währenddessen unternahmen Jenny & die Kids noch eine Tour im Glasbodenboot.


Der wunderschöne Tag



auf dem Meer



ging leider wie die gesamten zwei Monate



viel zu schnell vorüber