Montag, 25. Februar 2019

Salto vom Cranky Rock

Da sich Zyklon Oma bald wieder beruhigen sollte, zeigte unsere Nase von nun an wieder grob Richtung Meer. Dafür standen uns allerdings zwei längere Etappen bevor. Und was macht man für gewöhnlich während längerer Fahrten (Nein, nicht die Kinder mit nem IPad ruhigstellen) - Radio hören. Und welche Zufall, hier läuft gerade der passende Hit zu unserer Reise im Autoradio rauf und runter:
Dancing in Australia - hört mal genau hin:



Die Landschaft bot hier auch nicht mehr soviel interessantes,



weitesgehend Busch-



und Weideland.



Und das Weideland liegt hier in dünnbesiedelten Abschnitten oft ziemlich nah am Straßenrand. Spart natürlich die Mäharbeiten...
Führt aber ab und an auch mal zu skurilen Situationen



und das teilweise auf dem Highway, also vergleichbar mit Autobahn.



Am Cranky Rock angekommen



begrüßte uns gähnende Leere auf dem Campground (stört uns gar nicht)



ein paar Pfauen



und der Hüter des Platzes, ein Kakadu.



Der begrüßte uns mit "Hello" und  "Have you Cookies?"
Und als wir ihm keine Cookies geben konnten und wollten, fragte er nur noch: "What are you doing?"



Hinter dem Zeltplatz führte eine Hängebrücke



zum Cranky Rock und seiner Umgebung.



Und dort verbrachten wir die Zeit



mit der Erkundung und



Entdeckung



der Felsen 



rund um den Bachlauf



samt Sprungturm



Wäre das Wasser nicht so trüb gewesen,


wären wir sicher auch mal gesprungen,



aber so beließen wir es lieber bei Romantik



statt Action.

Sonntag, 24. Februar 2019

Durchs Universum zu den Sternen und Vulkanen

Da uns das Wetter im Landesinneren weiterhin freundlicher gesinnt war als an der Küste, blieben wir unserer Linie treu und folgten dem blauen Streifen am Horizont.


Er führte uns an Farmen und schier unendlichen Kuhweiden vorbei


und die Oberfläche wurde hinter jedem Hügel


etwas roter.


Es gab einige Rastplätze die Sleepy Hollow (Schläfriges Nest) hießen, aber da dieser Name bei uns irgendwie gruselig besetzt ist, hielten wir maximal für ein Foto.


So erkoren wir den Warrumbungle Nationalpark als nächsten Stopp aus.


Neben etlichen Tieren (Varan, der vor uns flüchtete...aber besser so als andersrum)


versprach dieser ein vulkanumspannendes Panorama.


Und Tiere...


hatten wir die Tiere schon erwähnt?


Landschaft ist nämlich für den ein oder anderen langweilig.


Tiere hingegen sind aufregend,


animieren zum Nachahmen


und manchmal auch zum ängstlich verkriechen und still sitzen beim Essen.


Hier waren die Vögel nämlich ziemlich futterneidisch


und wagten sich bis in die heiße Pfanne


und ließen sich auch durch unseren Vogelschreck nicht beeindrucken.


Und als sich der Tag zur Nacht neigte,


spannte sich der klarste und hellste Sternenhimmel über uns auf,  den wir wahrscheinlich jemals gesehen haben. Wir fanden zum ersten Mal das Kreuz des Südens am Himmel und hätten am liebsten ohne Dach über dem Kopf geschlafen (aber der Untergrund gab es leider nicht her). Durch die Vulkanketten ringsum und fehlende Lichter von Ortschaften und Menschen, ist dieser Ort auch das Observationszentrum Australiens.


Und bei der Weiterfahrt


am nächsten Morgen


erschlossen sich uns auch die vielen Wegweiser an den Zufahrtsstraßen.


An allen Zufahrtsstraßen zum Park fanden sich maßstabsgetreu die Entfernungen zu den Planeten


unseres Sonnensystem wieder, inkl. der Größenverhältnisse.


Da wurde die Autofahrt für Jean zu einer richtigen Schnipseljagd


und endlich nicht mehr ganz so langweilig.


Samstag, 23. Februar 2019

Bathurst - Mount Panorama

Bis zum blauen Himmel war es nicht mehr weit und wir fanden ihn kurz hinter den 7 Bergen, bei....Bathurst.



Wer es nicht kennt, sollte mal sein Videospielenden Freunde fragen. Bathurst ist bekannt für seine grandiose Rennstrecke, der



Da diese für den Normalverkehr geöffnet ist, mußten wir diese natürlich mal abfahren....mit sage und schreibe max. 60 Sachen😂



Ansonst gibt es nicht allzu viel zu sehen, da die Orte ringsum eher für ihre Früchte und Farmerei bekannt ist.


und besuchten deshalb auch den lokalen Farmers Market.


Dort gab es leckeres Frühstück für uns


und


natürlich leckeres


Obst