Sonntag, 24. Februar 2019

Durchs Universum zu den Sternen und Vulkanen

Da uns das Wetter im Landesinneren weiterhin freundlicher gesinnt war als an der Küste, blieben wir unserer Linie treu und folgten dem blauen Streifen am Horizont.


Er führte uns an Farmen und schier unendlichen Kuhweiden vorbei


und die Oberfläche wurde hinter jedem Hügel


etwas roter.


Es gab einige Rastplätze die Sleepy Hollow (Schläfriges Nest) hießen, aber da dieser Name bei uns irgendwie gruselig besetzt ist, hielten wir maximal für ein Foto.


So erkoren wir den Warrumbungle Nationalpark als nächsten Stopp aus.


Neben etlichen Tieren (Varan, der vor uns flüchtete...aber besser so als andersrum)


versprach dieser ein vulkanumspannendes Panorama.


Und Tiere...


hatten wir die Tiere schon erwähnt?


Landschaft ist nämlich für den ein oder anderen langweilig.


Tiere hingegen sind aufregend,


animieren zum Nachahmen


und manchmal auch zum ängstlich verkriechen und still sitzen beim Essen.


Hier waren die Vögel nämlich ziemlich futterneidisch


und wagten sich bis in die heiße Pfanne


und ließen sich auch durch unseren Vogelschreck nicht beeindrucken.


Und als sich der Tag zur Nacht neigte,


spannte sich der klarste und hellste Sternenhimmel über uns auf,  den wir wahrscheinlich jemals gesehen haben. Wir fanden zum ersten Mal das Kreuz des Südens am Himmel und hätten am liebsten ohne Dach über dem Kopf geschlafen (aber der Untergrund gab es leider nicht her). Durch die Vulkanketten ringsum und fehlende Lichter von Ortschaften und Menschen, ist dieser Ort auch das Observationszentrum Australiens.


Und bei der Weiterfahrt


am nächsten Morgen


erschlossen sich uns auch die vielen Wegweiser an den Zufahrtsstraßen.


An allen Zufahrtsstraßen zum Park fanden sich maßstabsgetreu die Entfernungen zu den Planeten


unseres Sonnensystem wieder, inkl. der Größenverhältnisse.


Da wurde die Autofahrt für Jean zu einer richtigen Schnipseljagd


und endlich nicht mehr ganz so langweilig.