Vom Kangaroo-Valley
brachen wir nun in Richtung Sydney auf. Die kürzestes Strecke führte uns durch die Wälder rund um die Belmore Falls (Wasserfälle).
Nun ist die kürzeste Strecke nicht immer die geeignetste Strecke für alle Arten von Autos.
Wissen wir schon. Aber wenn es schon soviele unbefestigte Straßen gibt in einem Industrieland und das Navi auch nichts gegenteiliges dazu sagt, warum also nicht nutzen...
Da Jennys selten was gegen ein erfrischendes Fußbad hat
und das Wasser nur bis zur Wade reichte, sollte das mit der "Wadtiefe" (kommt doch von Wade oder) schon passen. Da wir vom Lookout auf den Wasserfall Stimmen vernahmen
und auch irgendwo gelesen hatten, daß man darin baden könne, suchten wir nach einem Weg nach unten. Allerdings war alles umzaunt und abgesperrt.
Etwas verschwitzt und ratlos drehten wir schon wieder zum Auto um als uns ein versteckter Hinweis suggerierte:
"Kommen Sie mit, es wird ein großes Abenteuer"
Also flugs über den Zaun gestiegen und hinein ging es in einen geheimen
verschlungenen
und womöglich
verwunschenen
Dschungelpfad
Ninjago-Trainingsparcours (Motivationshilfe)
So richtig gesperrt
hat man den sicher erst, seit dem die zahlreichen Chinesen in Flip-Flops (Aussage mehrerer Australier: wenn du sie nicht auseinanderhalten kannst, an den Schuhen erkennst du immer einen Chinesen - entweder mit Flip-Flops oder weißen Sneakers im Dschungel unterwegs).
Wir waren dadurch fast allein unterwegs
und nach 30min am Fuß
der Belmore Falls.
Alle nahmen ein kühles Bad
und ließen Blätter
als Boote
die Wasserfälle hinabrauschen.
Der blaue Ninja Jay
war ganz stolz auf seinen gemeisterten Parcours.
Nur beim Blick nach oben mit Gedanken an den Rückweg,
schwanden die Kräfte etwas. Aber mit der Geschichte von Tarzan (schon witzig, wenn die eigenen Kinder einen fragend anschauen, wenn man die Idole der eigenen Kindheit als Motivation nutzen will (Tarzan, Winnetou, Olsenbande))
klappte auch der Aufstieg
wieder und alle kamen glücklich
und erschöpft
wieder zum Auto zurück.
Nur das erfrischende Bad fehlte nach dem Aufstieg...also blieb uns nichts anderes übrig als ein weiteres Mal das Bilderbuch aufzuschlagen
und einen Strand aufzusuchen.
Idyllisch gelegen ließen wir am Stanwell Beach (1h südlich von Sydney)
den Nachmittag ausklingen,
bevor uns das Großstadtleben
erwartete. Zu Abend gegessen hätten wir (wie so oft) am liebsten auch sehr gern gleich vor Ort
im angrenzenden Park voller Kakadus.
Aber wie so oft in Australien hatte hier im Ort ALLES geschlossen um kurz vor 18Uhr. Die meisten Cafés und Imbisse schließen hier tatsächlich immer noch tagtäglich zwischen 14 und 17Uhr (oft zur besten Kaffee-Zeit). Wahrscheinlich weil alle an den Strand surfen wollen.
Und da die Essenswünsche mittlerweile auseinandergehen, mußten wir im Sushi-Laden fragen, ob Jean seine Junior-Tüte auch hier verspeisen darf..
durfte er natürlich und die neidischen Blicke der anderen Kinder im Lokal trafen natürlich nur uns Eltern🙈


















