Donnerstag, 28. Februar 2019

Surfers Paradies

Nachdem wir Byron Bay gegen späten Nachmittag verließen, übernachteten wir mal wieder auf einem freien Rastplatz. Früher mal ein reiner Truck-Stop, heute sind die Mehrzahl Camper auf dem Parkplatz anzutreffen.


 Ausgestattet mit Spielplatz,


sauberen Toiletten (abgesehen von den Ameisenstraßen) und etlichen Sitzmöglichkeiten samt BBQ-Stelle


bietet der Platz alles was man so für die Nacht braucht. Der Rest ergibt sich.


So kreuzt z.B. jeden Morgen ein Coffee-Truck, der gut frequentiert ist und lecker Kaffee in allen Variationen bietet. Solch Geschäfte sind hier unten sehr vielzählig und wirklich überall anzutreffen.
Kaffee ergibt sich also, fehlt nur noch eine Dusche.


Aber wenn sich wie hier zur Regenzeit einmal kräftig die Schleusen öffnen, duscht man eben schnell bei der Gelegenheit, 26 Grad und lauwarmes Wasser:


Haut und Haar was willst du mehr?
Na z.B. wäre noch ein frisches Frühstücksei nicht schlecht...das könnten sogar die wilden Hühner hier legen...


wenn es nicht alles Hähne wären.
Weitergehen sollte es nach Brisbane mit einem Stopp am Surfers Paradise / Gold Coast.


Da es bei unserer Ankunft am Vormittag allerdings in Strömen regnete, entschieden wir uns erstmal gegen den Strand und für die Berge


und fuhren zum Springbrook National Park


um etwas durch den Regenwald


zu den Twin-Falls


zu wandern


Schlangen, Spinnen und andere gefährliche Fallen 


sahen wir übrigens nirgends (auch auf der weiteren Reise nicht).


Wir waren nahezu einsam


und allein unterwegs


und konnten deshalb unbemerkt etwas Quatsch veranstalten (im Bild ein riesiges Blatt einer Palme womit man hätte Coco einwickeln können)


damit auch alle bei Wanderlaune bleiben.
Ziel war eine Natural Bridge 



in die sich ein Bach 


in einem Wasserfall ergoß,


in dem man aber leider nicht baden durfte


Da sich das Wetter an der Küste nun zu bessern schien


machten wir uns


auf den Rückweg


zum Surfers Paradise und sahen dabei


noch die ein


oder anderen Tiere,


bei denen wir anhalten mußten.



Das Surfers Paradies ist so ein bißchen Miami-like


(läßt sich aus dem Auto nur nicht so gut fotogografrieren)


mit vielen kleinen Kanälen und Lagunen.


Bis zum Strand haben wir es an diesem Tag gar nicht mehr geschafft, denn unmittelbar davor war mal wieder ein riesiger Spielplatz, auf dem wir eine Mutter mit Kindern in ähnlichem Alter trafen (und offen wie Aussies so sind, auch lange ins Gespräch kam), Pizza aßen und den Sonnenuntergang an der Skyline beobachteten.